So küsst die Welt

Durch ein Interkulturelles Training bekommt man selbstverständlich hauptsächlich harte Businessthemen [wie zum Beispiel Verhandlungstaktiken oder Führungskompetenzen für ausländische Mitarbeiter] vermittelt. Darüber hinaus gibt es jedoch auch viele andere Themenbereiche, in denen es kulturelle Unterschiede gibt. Im heutigen Beitrag möchten wir Ihnen einen romantischen Einblick in die Welt des Kusses geben; gemeinsam stellen wir uns also die Frage: Wie küsst man in anderen Ländern?
Interkulturelles Training; so küsst die Welt

  • In Burma reibt man statt einem Kuss gern die Wangen aneinander.
  • In Frankreich gehören Luftküsschen auf die Wange zum „guten Ton“. Allein die Anzahl, ob 1, 2, 3 oder doch 4, variiert von Region zu Region.
  • In Indien sind öffentliche Liebesbekundungen [wie Küsse] zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit eher verpönt. Jedoch zeigen junge Inder älteren Familienmitgliedern durch das Küssen der Füße ihren Respekt.
  • Im US-Bundesstaat Colorado darf man – laut Gesetz – keine schlafenden Frauen küssen. In Maryland darf man sich nicht länger als eine Sekunde küssen; zumindest laut geltendem Recht.
  • In der Arabischen Welt begrüßen sich Männer untereinander mit einem Kuss auf jede Wange. Im Fastenmonat Ramadan ist es jedoch noch nicht einmal erlaubt, seine eigene Frau zu küssen.
  • Aus Angst vor Speichelverlust, der den eigenen Körper zusätzlich schwächen könnte, verzichtet man bei manchen afrikanischen Stämmen auf das Küssen. Stattdessen reibt man die Körper aneinander.
  • In Neuguinea liebt man es, seinem Partner an den Wimpern zu knabbern.
  • Inuit, Maori und einige Inselvölker im Pazifik nehmen den Geruch des Liebsten durch das aneinander Reiben der Nasen auf.

Selbstverständlich möchten wir hier darauf hinweisen, dass die hier aufgeführten Kussvariationen nicht auf alle Menschen der genannten Kulturen zutreffen. Es gibt selbstverständlich individuelle Unterschiede.

Welche Kussformen haben Sie in anderen Ländern oder Kulturen erlebt? Wir sind gespannt auf Ihren Input!

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In unseren länderübergreifenden Trainings vermitteln wir Ihnen gern interaktiv und spannend aufbereitetes Know-how aus der internationalen Arbeitswelt.

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Literaturempfehlungen rund um interkulturelle Trainings

1 Götz, Klaus [2010]: „Interkulturelles Lernen/Interkulturelles Training [Managementkonzepte]“, München/Mering: Rainer Hampp Verlag

2 Karasjew, Michael [2014]: „Entwicklung interkultureller Kompetenz in der betrieblichen Weiterbildung: Interkulturelle Trainings und Methoden“, Norderstedt: GRIN Verlag

3 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D. [2000]: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: „Linguistische Berufe“, Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.

4 Mazziotta, Agostino [2016]: „Interkulturelle Trainings: Ein wissenschaftlich fundierter und praxisrelevanter Überblick [essentials]“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag

5 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker [1994]: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: „Sprache und Literatur“ 74/1, 67-89.


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Über Markus Eidam

Nach meinem insgesamt vierjährigen Aufenthalt in verschiedenen Ländern dieser Welt bin ich seit dem Jahr 2004 Geschäftsführer bei den Auslands-Experten von Eidam & Partner. In jüngeren Jahren habe ich Interkulturelle Kommunikation, Erwachsenenbildung und Psychologie studiert und mich zum Trainer, Coach und Personalfachwirt der IHK ausbilden lassen. Unser Unternehmen bietet Ihnen Interkulturelles Training, Interkulturelles Coaching, Consulting und eLearning zu 80 Zielländern.
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