Chinesen übernehmen mehr Unternehmen in BRD

Chinas Unternehmen gehen immer öfter auf „Einkaufstour“ in Deutschland. Im Jahr 2012 haben die chinesischen Investitionen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht.

„Wie suchten nach einem Investitionsstandort, der logistisch sehr gut angebunden ist, an dem ein gutes Ausbildungsniveau vorherrscht und an dem die Menschen gewohnt sind, gut zu arbeiten. Nicht zuletzt spielte auch die Frage nach der politischen Stabilität eine große Rolle. Wenn Sie all diese Faktoren zusammenrechnen, bleibt in Europa nur ein Land übrig.“ [Paul Wang, Shandong Heavy Industry]

Im Jahr 2012 wurden Verkäufe in Höhe mehrere Milliarden Euro realisiert. Beispielsweise hat das chinesische Konsortium Sany den Betonpumpenhersteller Putzmeister übernommen. Weitere Unternehmen, die nun einen chinesischen Besitzer haben, sind Schwing, der Automobilzulieferer Kiekert oder der Solarspezialisten Sunways. Weitere Verkäufe, beispielsweise von Tochterunternehmen der Linde AG und ThyssenKrupp, sind bereits geplant.

Im ersten Halbjahr 2012 investierten chinesische Unternehmen circa 23,9 Milliarden US-Dollar im Ausland. Im Vorjahreszeitraum belief sich diese Summe lediglich auf 7,9 Milliarden; ein Anstieg um fast 300 %.

Wie kommt es zu dieser sprunghaften Zunahme der Investitionen?

Deutschland gilt in Zeiten einer möglichen zweiten Finanzkrise, bedingt durch einen eventuellen Fall des Euroraums, als sicherer Hafen. Zudem hat die weltweite Konjunkturabschwächung dazu beigetragen, dass auch der Börsenwert deutscher Unternehmen abgenommen hat. Dementsprechend preiswerter ist der Einstieg für ausländische Investoren.

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Lesetipps rund um interkulturelle Trainings und China

1 Götz, Klaus [2010]: „Interkulturelles Lernen/Interkulturelles Training [Managementkonzepte]“, München/Mering: Rainer Hampp Verlag

2 Karasjew, Michael [2014]: „Entwicklung interkultureller Kompetenz in der betrieblichen Weiterbildung: Interkulturelle Trainings und Methoden“, Norderstedt: GRIN Verlag

3 Müller-Jacquier, Bernd/ten Thije, Jan D. [2000]: „Interkulturelle Kommunikation: interkulturelles Training und Mediation“, in: Becker-Mrotzek, M./Brünner, G./Cölfen, H. [Hrsg.]: „Linguistische Berufe“, Frankfurt a. M./Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang, 39-57.

4 Mazziotta, Agostino [2016]: „Interkulturelle Trainings: Ein wissenschaftlich fundierter und praxisrelevanter Überblick [essentials]“, Wiesbaden: Springer Fachmedien-Verlag

5 Fetscher, Doris/Hinnenkamp, Volker [1994]: „Interkulturelles Kommunikationstraining und das Managen der interkulturellen Situation“, in: „Sprache und Literatur“ 74/1, 67-89.


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Über Markus Eidam

Nach meinem insgesamt vierjährigen Aufenthalt in verschiedenen Ländern dieser Welt bin ich seit dem Jahr 2004 Geschäftsführer bei den Auslands-Experten von Eidam & Partner. In jüngeren Jahren habe ich Interkulturelle Kommunikation, Erwachsenenbildung und Psychologie studiert und mich zum Trainer, Coach und Personalfachwirt der IHK ausbilden lassen. Unser Unternehmen bietet Ihnen Interkulturelles Training, Interkulturelles Coaching, Consulting und eLearning zu 80 Zielländern.
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