Tipps für E-Mails mit US-Amerikanern

Der heutige Blogbeitrag verrät Ihnen, was Sie bei E-Mails mit US-Amerikanern beachten sollten bzw. was es zu vermeiden gilt.

Elektronische Korrespondenz mit den USA kann in der Regel etwas lockerer formuliert werden, als dies in Deutschland der Fall ist. In der Regel sollten Sie aber nichtsdestotrotz auf korrektes Englisch achten und Fehler so weit wie möglich vermeiden.

Ein Beispiel für die informellere Gestaltung findet sich bereits in der Anrede. Auf ein „Dear“ vor dem Namen kann in einer E-Mail verzichtet werden, hier genügt ein einfaches „Hi“ oder „Hello“, gefolgt vom Namen. Viele Amerikaner beginnen E-Mails sogar nur mit dem Vornamen des Adressaten. Denken Sie bitte auch daran, dass das erste Wort nach der Begrüßung – im Gegensatz zu Deutschland – groß geschrieben wird. Ein Beispiel:

„Daniel,                                                                                                                                              How are you doing?

Regards,                                                                                                                                                      Markus“

Da elektronische Kommunikation oft weniger formell ist, endet eine E-Mail häufig mit dem Ausdruck „regards“:

keep it short, simple and liberal!Hintergrundinformationen zur US-Wahl

Wenn Sie E-Mails mit den USA austauschen, sollten Sie des Weiteren darauf achten, dass Ihre Nachrichten nicht zu lang sind. Unsere Erfahrung zeigt, dass kurze E-Mails mit wenigen Anliegen oft besser verstanden und wahrscheinlicher beantwortet werden.

Zudem ist das Thema „Freiheit“ für viele US-Amerikaner sehr wichtig. Bei E-Mails äußert sich das Ganze häufig so, dass das in Deutschland durchaus übliche „Haben Sie vielen Dank im Voraus!“ bei Amerikanern genau das Gegenteil bewirkt: Statt motivierend, wirkt diese Aussage eher demotivierend. Denn viele US-Amerikaner fühlen sich dabei so, als ob ihnen keine Wahl bleibt. Da dies jedoch ein wichtiger Bestandteil von Freiheit ist, sollten Sie diese Floskel – wenn Sie sich nicht ganz sicher sind – lieber meiden.

Erfahren Sie mehr: interkulturelles Training USA + zusätzliche Artikel

Weitere Tipps und Tricks für die elektronische Kommunikation mit US-amerikanischen Kollegen, Mitarbeitern, Kunden oder Geschäftspartnern verraten wir Ihnen gern! Zum Beispiel durch ein Interkulturelles Training zu den USA. Wir freuen uns auf Sie!

Zu unserem Leistungsspektrum im Bereich „Interkulturelles Training“ gehören auch länderübergreifende Workshops, Entsendungsvorbereitung oder interkulturelle eLearning-Module!

Unter folgendem Link finden Sie alle Artikel zum Zielland USA.

Literaturtipps rund um interkulturelle Trainings und das Zielland USA

1 Baudysova, Lenka [2010]: „Managing Diversity: Interkulturelles und Gender Training als Ausgangspunkte für Diversity Training“, Saarbrücken: VDM Verlag

2 Kuntze, Christian A. [2013]: „Interkulturelles Training: Vorbereitungsmaßnahmen deutscher Mitarbeiter für den Auslandseinsatz“, Saarbrücken: VDM Verlag

3 Köppel, Petra [2003]: „Kulturerfassungsansätze und ihre Integration in interkulturelle Trainings“, Norderstedt: BoD – Books on Demand

4 Schwartz, Annika [2012]: „Interkulturelle Teams: Die Wirksamkeit interkultureller Trainings zur Verbesserung der Zusammenarbeit interkultureller Teams“, AV Akademikerverlag

5 Metzner, Christian [2005]: „Deutsche Kulturstandards als Gegenstand interkultureller Trainings für ausländische Mitarbeiter in multinationalen Unternehmen“, Diplomarbeiten Agentur


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Über Markus Eidam

Nach meinem insgesamt vierjährigen Aufenthalt in verschiedenen Ländern dieser Welt bin ich seit dem Jahr 2004 Geschäftsführer bei den Auslands-Experten von Eidam & Partner. In jüngeren Jahren habe ich Interkulturelle Kommunikation, Erwachsenenbildung und Psychologie studiert und mich zum Trainer, Coach und Personalfachwirt der IHK ausbilden lassen. Unser Unternehmen bietet Ihnen Interkulturelles Training, Interkulturelles Coaching, Consulting und eLearning zu 80 Zielländern.
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One Response to "Tipps für E-Mails mit US-Amerikanern"

  1. Avatar Michael sagt:

    Hallo,

    also wenn ich auf eine Email warten muß, wenn ich in die USA schreibe finde ich das schon sehr unhöflich, da nimmt sich jemand Zeit schreibt eine Email und man bekommt keine Antwort.
    Hilfsbereitschaft scheint, auch nicht gerade eine stärke zu sein in den USA.

    Auch haben diese Menschen ein Zeitgefühl die legen Emails ab.
    Schreibst du dann eine zweite Mail dann ist das für die „pushy“ aufdringlich.

    Will eine Amerikaner was von einem Deutschen oder aus Deutschland dann erwartet der sofort eine Antwort per Email. Ist schon manchmal eine seltsame Kultur, man erstes Anliegen wurde nicht beantwortet, das zweite Anliegen und bitte wurde nicht beantwortet.

    Sie sagen zwar „Good Friends“ mit Deutschland, aber behandelt man so einen Freund.?
    Sicherlich nicht, das nenne ich Wertschätzung man kann seine Emails beantworten
    und das fällt mir besonders bei USA auf.

    Ich würde erst dann von einer guten Freundschaft sprechen, wenn man auch eine gute Kommunikation hat.
    Und US Amerikaner um hilfe zu bitten, da kannst du auch Lotto spielen.
    Nicht gut, muß ich ehrlich sagen.

    Das meine ich nicht böse, aber Freunde „good Friends“ sollten sich anders behandeln.
    Und da in Amerika viel das Wort „Respekt“ in den Mund genommen wird, meine ich schon das man Respekt als zuverlässigkeit ansehen sollte.

    Ist meine Meinung kann jeder darüber denken wie er will.

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